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03
April 14
Musik machen, in dem man keine Musik macht
„Die rechte Kunst“ rief da der Meister aus, „ist zwecklos, absichtslos.“

Eugen Herriegel, Zen in der Kunst des Bogenschießens, Seite 40

Weil die Kunst auf dem Weg zum Zen unerheblich ist, kann auch die Musik als Weg zum Zen verwendet werden. Dabei scheint es wichtig, intensiv zu üben, bis alle Bewegungen wie Wasser fließen. Und in diesen Übungen sich zu verlieren, das Ich aufzugeben, und den Zweck. Absichtlich absichtslos werden, um dann die Kunst auszuüben, und sich von der Kunst bewegen zu lassen. Musik machen, in dem man eben keine Musik macht. Dann entsteht Musik wenn man in ihr ist, und die Musik ist in einem, wenn sie entsteht. Ich spiele die Musik, und die Musik spielt mich.

Dazu bedarf es lange Jahre der Übung, der Meditation, und der Fähigkeit sich von den Dingen die uns umgeben zu lösen.

Ich habe das alles nicht getan. Doch manchmal sitzt man tief versunken an einem Instrument, ist ohne Absicht, gelöst von seiner Umgebung, in sich versunken und leer, und die Finger bewegen sich ohne Aufforderung. Und dann öffnet sich der Vorhang einen winzigen Spalt, und die Musik spielt einen, und man spielt mit der Musik, ohne Absicht, im Einklang mit ihr.

Auf diese Weise ist die Basis für dieses Stück hier entstanden. An einem ruhigen, sonnigen Nachmittag, verloren in Zeit und Raum, ohne Zweck und ohne Absicht. Die Musik kam von alleine, weil ich sie einlud, und nicht herbei zwang …

 
 
02
April 14
Verwandte in Ost und West.
Manchmal denke ich, der Unterschied zwischen dem blanken Unsinn der unter der geistig einfachen muslimischen Bevölkerung über uns im „Westen“ verbreitet wird, und was hier im Internet so an geistigen Beiträgen während biozyklischer Nulldurchgänge im Gehirn, besonders über Politik bzw. politischem Leben, produziert wird, unterscheidet sich nur im Thema, nicht aber in der Qualität.

 
 
31
März 14
Und alle dreh'n sich zu uns um …
Heute passierte, was irgendwann passieren musste. Auf der Nordbahntrasse, am ehemaligen Bahnhof Loh, unserer ersten Pause auf der Fahrradtour. Wir essen Kekse, als plötzlich …

»Papa, mach mal F*ckgeräusche.«
»Äh, was bitte mein Schatz soll ich machen?«
»F*ckgeräusche. Mach mal welche.«
»Also, ich weiß nicht genau was Du willst. Wie gehen denn diese Geräusche?«
Zuckerschnute bewegt den Rumpf auf und ab und verfällt in wildes Stöhnen. Radfahrer, Skateborder und Eltern die ihre Brut auf dem Laufrad begleiten drehen sich zu uns um.
»So gehen F*ckgeräusche. Kannst du die auch?«
»Nein mein Schatz. Aber es könnte passieren, dass Mama auf das Wort sehr heftig reagiert. Sie wird das nicht mögen. Also erwähne es besser nicht in ihrer Gegenwart. Bei wem hast Du eigentlich das Wort das erste mal gehört?«

Und dann nannte sie den Namen eine Mitschülers, bei dem war mit gleich klar, dass konnte nur von ihm kommen. Sonnenklar. Von wem sonst …

 
 
Wo's doch langsam warm wird …

https://soundcloud.com/polyaural/polyaural-intermezzo

 
 
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